Wann eine MPU wegen Alkohol und Drogen angeordnet wird
Eine MPU wegen Alkohol und Drogen wird häufig dann angeordnet, wenn im Straßenverkehr mehrere Auffälligkeiten im Zusammenhang mit Substanzen festgestellt wurden.
Typische Beispiele sind eine Alkoholfahrt und später eine Drogenauffälligkeit, eine Drogenfahrt in Kombination mit Alkoholkonsum oder mehrere Vorfälle mit unterschiedlichen Substanzen. Die Führerscheinstelle prüft genauer, ob zukünftig eine sichere Teilnahme am Straßenverkehr möglich ist.
Warum kombinierte Auffälligkeiten genauer geprüft werden
Wenn sowohl Alkohol als auch Drogen eine Rolle gespielt haben, betrachten Gutachter meist das gesamte Konsumverhalten genauer.
Dabei geht es um Fragen wie: Welche Rolle spielen Alkohol oder Drogen im Alltag? Wie kam es zu den Auffälligkeiten? Welche Veränderungen haben seitdem stattgefunden? Bei mehreren Substanzen ist es wichtig, die eigene Situation klar und nachvollziehbar erklären zu können.
Wie die MPU bei Alkohol- und Drogenauffälligkeit abläuft
Medizinische Untersuchung: Bei kombinierter MPU können Abstinenznachweise, Laborwerte und Einschätzungen zum bisherigen Konsumverhalten relevant sein.
Leistungs- und Reaktionstests: Aufmerksamkeit, Reaktionsfähigkeit und Konzentration werden geprüft – meist am Computer.
Das psychologische Gespräch: Der wichtigste Teil. Es geht darum zu verstehen, wie es zu den Auffälligkeiten kam, welche Rolle Alkohol oder Drogen spielten und welche Veränderungen entstanden sind.
Welche Themen in der MPU-Vorbereitung besonders wichtig sind
Wichtig sind: eigenes Konsumverhalten verstehen, Ursachen und Hintergründe aufarbeiten und Veränderungen im Alltag nachvollziehbar darstellen. Eine strukturierte Vorbereitung hilft dir dabei, diese Punkte klar zu reflektieren.
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